I've written recently an article for the Bosch magazine "students@Bosch". There I tell shortly about my experience on working in China, and on living in this country.
Sorry, but there is no English version... By the way, thanks a lot to Martin and Hung for their corrections in the German language.
"Als ich es sicher wusste, dass mein nächstes Praktikum in Hangzhou sein wuerde, versuchte ich so viel wie möglich über diese Stadt heraus zu finden. Den obigen chinesischen Spruch las ich im Internet und er beeindruckte mich sofort. Aber als ich dann in der Stadt ankam, erwartete mich etwas anderes als ich mir vorgestellt hatte: statt Pagoden, erhoben sich riesige moderne Gebäude. Es war ein sonniger Sonntag im Januar, ich würde von da an erst ungefähr 30 Tagen warten müssen, um die Sonne wieder sehen zu können.
Als der besonders kalte Winter sich zum Ende neigte und der Frühling endlich einzog, fing ich langsam an, die Schönheit von Hangzhou zu entdecken, die diesen Spruch wahrscheinlich inspirierte. Um in die Firma zu kommen, nehme ich den Shuttle Bus, dessen Fahrtstrecke am berühmten „West Lake“ vorbeiführt. Diese Fahrt zeigt mir jeden Morgen und Nachmittag eine der zauberhaftesten und exotischsten Schönheiten, die ich jemals gesehen habe. Und bald werden tausende von Lotusblumen dort blühen!
Die Stadt von Hangzhou liegt etwa eine Stunde Fahrt mit dem Zug von Shanghai entfernt. Mit ungefähr 6 Millionen Einwohnern ist sie nicht nur eine den berühmtesten touristischen Städte in China, sondern auch einer der modernsten und reichsten Städte Chinas. Das schnelle Wachstum dieser Stadt lässt sich tagtäglich fast überall beobachten: neue Strassen und Gebäude werden gebaut, luxuriöse Autos sind zu sehen, (echte) i-phones werden mehr und mehr benutzt, die Menschen gehen zum Starbucks-Cafe und in exklusive Kleiderläden... Um die ganze Bedeutung dieser Dinge verständlich zu machen, möchte ich die folgenden Hinweise einfügen:
• i-phones in China kosten im Durchschnitt mehr als in Europa
• Mit dem Gegenwert eines Bechers Starbucks Kaffee, kann man ohne Problem zwei Tage ordentlich essen gehen
• Preise für westliche Produkte sind die gleichen, wenn nicht höher, als die in Europa. Als ich meine Sachen in Europa packte, dachte ich, es würde sinnvoller sein, den Platz in dem einen Koffer mit Büchern für meine Diplomarbeit zu nutzen als mit Kleidern. „Letzen Endes, sind meine ganzen Klamotten „Made in China“. Preise für Kleider mussen dort richtig niedrig sein...“ Schwerwiegender Fehler!
Bosch, so wie viele andere international tätige Firmen, hat sich von den Anreizen von Hangzhou überzeugen lassen. Übrigens, diese Stadt wurde mehrmals im Magazin „Forbes China“ als die beste Stadt in China für Business gewählt. Bosch betreibt hier zwei verschiedene Geschäftsbereiche: „Power Tools“ und „Packaging Technology“. Seit Anfang Juni absolviere ich ein Praktikum in der Abteilung Controlling von Bosch Power Tools, wo verschiedene Elektrowerkzeuge für Handwerk und Industrie, sowie Zubehör für weltweite Märkte hergestellt werden. Meine Abteilung ist zuständig für die Berichterstattung und ich habe, zusammen mit einer sehr erfahrenen chinesischen Kollegin und einem amerikanischen Trainee, die verantwortungsvolle Aufgabe bekommen, den Monatlichen Geschäftsbericht Prozess (MGB) zu verbessern.
Die größte Schwierigkeit, der ich jeden Tag begegnen muss, ist die Kommunikationsbarriere, welche die fremde Sprache darstellt. Das hatte ich in dieser Form vorher noch niemals erlebt, da es mir bisher fast immer gelungen war, mich verständlich zu machen. Diese Schwierigkeit stellt sich vor allem außerhalb von Bosch dar, wo sich kaum englisch sprechende Leute finden lassen. Eine Erfahrung zu solch einer Situation war als ich hungrig in einem „Restaurant“ auf das Essen wartete, und ich nur Tee und ein paar Imbisse vorgesetzt bekam: nachdem ich dann viele wochenlang Chinesischunterricht belegt hatte stellte ich später beim vorbeigehen an diesem Restaurants fest, dass das chinesische Schriftzeichen für Tee auf einem riesigen Plakat vor die Tür prangte. Tja, es war kein Restaurant, sondern ein Platz zum Teetrinken...
Trotzdem gibt es Möglichkeiten zu kommunizieren, jedoch ist hierzu einiges an Geduld vorausgesetzt und somit durchaus möglich, da die Mehrheit der Menschen sehr hilfsbereit ist. Zu der chinesischen Persönlichkeit möchte ich unbedingt anmerken, dass die Menschen einen unerwartet großen Sinn für Humor haben.
Als Abschluss ist zu sagen, dass ein Praktikum in China einer der besten Chancen ist, um den Aufbau einer zukünftigen Weltmacht zu erleben, sowie um eine überaus faszinierende Kultur erleben und besser verstehen zu können."
Saturday, May 17, 2008
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1 comments:
I'll try to translate it into English if you like, so you can then post it and share it with your friends (I guess it must be really interesting, though not accesible because of the language :-)).
Regards from Amsterdam,
Paquito.
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